Gemeinsam mit der SPD Bundestagskandidatin Angelica Dullinger besuchte der Kreisverband der sozialdemokratischen Frauen (AsF) Weilheim-Schongau die Diakonieeinrichtung Herzogsägmühle in Peiting.
Arno Schneider, Leiter des Spendenreferats, erläuterte sehr eindrucksvoll und bildlich, dass die Herzogsägmühle tatsächlich ein Ort zum Leben ist, hier wird Vielfalt gestaltet. Mit 1100 Mitarbeitern hat sich die ehemalige Arbeiterkolonie zu einem mittelständischen Unternehmen gemausert, dass Menschen, die besondere Unterstützung brauchen, auffängt und betreut. Manchmal dauert die Hilfe nur eine begrenzte Zeit und danach gliedern sich die Menschen ganz selbstverständlich in die Gesellschaft ein. So arbeiten z. B. 78 % der durch die Jugendhilfe betreuten Jugendlichen danach mit einem ordentlichen Berufsabschluss in ihrem Beruf. Andere Menschen brauchen lebenslange Hilfe und Unterstützung, auch das kann die Herzogsägmühle gewähren.
Ein wichtiges Prinzip ist die Garantie der Vollbeschäftigung: "jeder, der arbeiten will, darf auch arbeiten!", so Arno Schneider. Es wurde aber auch klar, dass nicht alles wunderbar ist, denn die ‚Inklusion', die von innen nach außen zwar funktioniert, aber in der Gegenrichtung noch ausbaufähig ist - mit anderen Worten wünscht sich die Herzogsägmühle noch bessere Einbindung in die Gesellschaft als Organisation und auch ganz speziell für ihre Hilfeberechtigten.
Karl-Heinz Gerbl, Schongaus Bürgermeister, auch Teilnehmer der Besuchsgruppe ließ es sich nicht nehmen, die SPD Kandidatin Angelica Dullinger vorzustellen und in das Gespräch einzuführen.
Die Gruppe von knapp 20 SPD Mitgliedern aus dem Kreisgebiet unternahm noch einen kleinen Spaziergang, vorbei am Laden, der Gärtnerei und anderen Bereichen der weitläufigen Anlage. Bevor man sich den Film über die Herzogsägmühle anschaute, genoss die Gruppe das reichhaltige Tortenangebot in der Cafeteria.
Jutta Geldsetzer, Vorsitzende der Kreis AsF WM-SOG, bedankte sich abschließend herzlich beim Gastgeber und versprach auch in Zukunft die Entwicklung der Einrichtung mit wachem Auge zu verfolgen und im Interesse für die Belange der Diakonieeinrichtung nicht nachzulassen.